Statuten 2017-03-18T12:19:54+00:00

Statuten der SAGH

I. VEREINSBEZEICHNUNG, SITZ, DAUER , ZWECK

Artikel 1: Bezeichnung

Unter der Bezeichnung „Schweizerische Apotheker-Gesellschaft für Homöopathie“ wurde ein Verein gegründet, gemäß den vorliegenden Statuten und den Bestimmungen des Art.60 ff des Schweizerischen Obligationenrechtes.

Artikel 2: Dauer

Die zeitliche Dauer des Vereins ist nicht beschränkt.

Artikel 3: Zielsetzungen und Aufgaben

Der Verein setzt sich folgende Ziele:
• die Förderung der Klassischen Homöopathie in der Bevölkerung
• den Patienten den Zugang zu einer qualitativ hochstehenden Homöopathie zu bieten
• den Mitgliedern der SAGH in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ausbildungsstätten qualitativ hochstehende Weiterbildung und
   Fortbildung anzubieten
• die Förderung des Erfahrungsaustausches unter den homöopathisch tätigen ApothekerInnen
• die Interessen der Titelträger Fachapotheker Klassische Homöopathie, Inhaber des Fähigkeitsausweises (FA) Klassische

   Homöopathie und Inhaber des Diploms „Homöopath SAGH“ zu vertreten.

In diesem Sinne kann der Verein:
• die Verbreitung der Klassischen Homöopathie in der Bevölkerung fördern

• mit anderen Vereinigungen gleicher Ziele zusammenarbeiten.

Der Verein verfolgt keine Gewinnabsichten.

Der Verein hat folgende Aufgaben:
• Vertretung der Interessen der homöopathisch tätigen ApothekerInnen in der Öffentlichkeit, in der Politik und gegenüber den
   Krankenkassen
• Aufgaben als von pharmaSuisse beauftragte Fachgesellschaft für alle Belange imZusammenhang mit dem Titel FachapothekerIn
   FPH und des Fähigkeitsausweises in klassischer Homöopathie
• Aufgaben für alle Belange im Zusammenhang mit dem Diplom „Homöopath SAGH“
• Organisation und Durchführung der Grundlagenprüfung in Klassischer Homöopathie in Zusammenarbeit mit dem SVHA
• redaktionelle Mitarbeit bei homöopathischen Artikeln im pharmaJournal

II. MITTEL

Artikel 4: Finanzielle Mittel

Die finanziellen Mittel des Vereins stellen sich wie folgt zusammen:
a) Mitgliederbeiträge
b) Beiträge aus den Tätigkeiten als Fachgesellschaft für den Titel FachapothekerIn FPH und den Fähigkeitsausweis in klassischer
     Homöopathie
c) Beiträge aus den Tätigkeiten für das Diplom „Homöopath SAGH“

d) Spenden, Erbschaften oder Legate

Solange das Kapital und die finanziellen Mittel ausreichend sind, kann der Verein frei darüber verfügen und diese einsetzen, um seine Zielsetzungen zu verfolgen.
Die Verpflichtungen des Vereins sind nur durch seine finanziellen Mittel garantiert.
Die Mitglieder haften nicht persönlich.

III MITGLIEDER

Artikel 5: Mitgliedschaft

Es existieren 3 Kategorien:
Ordentliche, außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder
• Ordentliche Mitglieder: Ordentliche Mitglieder sind in der Schweiz tätige Personen mit einem schweizerischen Apothekerdiplom
   oder einem gleichwertigen, anerkannten Diplom und verfügen über eine homöopathische Ausbildung von mind. 50 Stunden.
• Außerordentliche Mitglieder: Außerordentliche Mitglieder erfüllen die Aufnahmebedingungen nicht, leisten aber einen
   kompetenten und aktiven Einsatz im Bereich der Klassischen Homöopathie. Die außerordentlichen Mitglieder beteiligen sich an
   den Aktivitäten des Vereins in beratendem Sinne.
• Ehrenmitglieder: Ehrenmitglieder werden durch die Generalversammlung bestimmt als Anerkennung ihrer geleisteten Arbeit
   innerhalb des Vereins oder im Bereich der Klassischen Homöopathie.

Artikel 6: Aufnahme von Mitgliedern

Der Antrag auf Mitgliedschaft muss schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.

Artikel 7: Austritt aus dem Verein

Die Mitgliedschaft kann auf Ende des Kalenderjahrs schriftlich gekündigt werden.

Artikel 8: Ausschluss von Mitgliedern

Der Vorstand verfügt über die Möglichkeit, Mitglieder bei Widersetzung der Statuten oder schädlichem Verhalten gegenüber dem
Verein auszuschließen.

IV. ORGANE

Generalversammlung

Artikel 9: Befugnisse

Die Generalversammlung hat folgende Befugnisse:
• Genehmigung der Statuten des Vereins
• Wahl des Vorstandes
• Wahl der Revisoren
• Déchargé-Erteilung
• Festlegung der Mitgliederbeiträge
• Auflösung des Vereins
Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt. Die schriftliche Einladung wird mindestens dreißig Tage im Voraus an die Mitglieder versandt.
Bei Bedarf können weitere Generalversammlungen durch den Vorstand oder auf begründete Anfrage durch mindestens 1/5 der ordentlichen Mitglieder einberufen werden.

Artikel 10: Beschlussfähigkeit der Generalversammlung

Jedes ordentliche Mitglied ist zu einer Stimmabgabe berechtigt.
Die Generalversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Wahlen werden durch Hand erheben entschieden, ausser
bei Verlangen einer geheimen Wahl durch mindestens drei Mitglieder.
Die Generalversammlung ist durch die anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

Vorstand

Artikel 11: Zusammensetzung

Der Verein wird durch den Vorstand verwaltet, welcher aus drei bis sieben Mitgliedern besteht.
Der Vorstand konstituiert sich selbst und schlägt dabei mindestens einenPräsidenten, einen Vizepräsidenten und einen Aktuar vor,
die mittels Wahl durch die Generalversammlung bestätigt werden müssen.

Die Dauer eines solchen Amtes geht über zwei Jahre und kann durch erneute Wahl durchdie Generalversammlung um weitere zwei Jahre verlängert werden.

Artikel 12: Befugnisse des Vorstands

Der Vorstand hat folgende Befugnisse:
• Festlegung des Vereinsprogrammes entsprechend den Statuten
• Formieren von Kommissionen für spezielle Aufgaben innerhalb des Vereins
• Erarbeiten des Budget -Vorschlags für die Generalversammlung
• Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.

Artikel 13: Versammlung und Einladung des Vorstands

Der Vorstand tagt mindestens einmal jährlich. Die Einladung erfolgt mindestens vierzehn Tage im Voraus.
Es kann auch zu einer außergewöhnlichen Sitzung eingeladen werden, wenn
• dies von mindestens einem Drittel der Mitglieder per eingeschriebenen Brief an den Präsidenten verlangt wird
• der Präsident und der Aktuar dies gleichzeitig verlangen.
In diesen Fällen erfolgt mindesten zehn Tage im Voraus eine Einladung an den Vorstand.

Artikel 14: Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Jedes Mitglied des Vorstandes verfügt über eine Stimme. Die Wahlen erfolgen durch Handerheben, falls dies vom Präsidenten nicht anders verlangt wird.
Die Entscheidungen werden durch die Mehrzahl der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident.
Der Aktuar führt das Protokoll.

V DIE KONTROLLORGANE

Artikel 14: Bestimmungen

Die Generalversammlung bestimmt jedes Jahr einen Revisor zur Kontrolle der Jahresrechnung. Die Jahresrechnung wird per 31. Dezember abgeschlossen.

VI VERANTWORTUNG

Artikel 15: Vertretung gegen Außen

Der Verein verpflichtet sich rechtsverbindlich mit der Kollektivunterschrift zu zweit, einerseits die des Präsidenten oder des Vizepräsidenten und andererseits die des Aktuars.

VII AENDERUNG DER STATUTEN

Artikel 16

Jede Änderung der Statuten muss von der 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder der Generalversammlung genehmigt werden.

VIII AUFLÖSUNG UND LIQUIDATION

Artikel 17

Bei berechtigten Gründen hat der Vorstand die Möglichkeit, an der Generalversammlung seine Auflösung vor zu schlagen.
In diesem Falle verfügt der Vereinsrat über die Auflösung oder bestimmt zu diesem Zweck die Liquidatoren.
Die nach der Auflösung verbleibenden Mittel kommen einem Fond mit gleicher Zielsetzung zu gute.
Die Auflösung des Vereins verlangt die 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder der Generalversammlung.

 

SCHWEIZERISCHE APOTHEKER-GESELLSCHAFT FÜR HOMÖOPATHIE

 

Gabriela Gutknecht                                            Cornelia Stern
Präsidentin                                                         Vizepräsidentin

Zürich, den 28. Mai 2015

 

bdjdfef

Wünschen Sie die Statuten als pdf-Dokument zum Ausdrucken, dann klicken Sie hier!